Verkehrsinfo

29. Oktober 2020: Das Angebot des Léman Express wird im gesamten Netz aufrechterhalten.
Hier finden Sie die angepassten Fahrpläne:

Angepasste Fahrpläne

 


 

Betriebsstatus

Seit Montag, 24. August 2020 ist das Angebot des Léman Express durch die Rückkehr des Fahrplans zwischen 5.00 und 00.30 Uhr im grenzüberschreitenden Verkehr und im 15-Minuten-Takt zwischen Coppet und Genf verstärkt.

ZWISCHEN COPPET UND GENF CORNAVIN verkehren die Züge dank der Einführung zusätzlicher Pendelzüge von Montag bis Freitag im 15-Minuten-Takt. ZWISCHEN GENF CORNAVIN UND ANNEMASSE verkehren die Züge weiterhin alle 15 Minuten. Die Linien L1 und L3 werden durch den SBB RegioExpress ergänzt, der ausnahmsweise alle Bahnhöfe zwischen Genf Cornavin und Annemasse bedient (insbesondere gemäss Fahrplan der Linie L2).

AUF DEN FRANZÖSISCHEN BRANCHEN DES NETZES verlaufen die Verbindungen nach Evian-les-Bains (L1) und St-Gervais-les-Bains-Le Fayet (L3) nach Fahrplan, mit direkten Verbindungen. Auf der Strecke L2 Coppet-Annecy verkehren die Züge nach dem Fahrplan zwischen Annecy und Annemasse, ohne Unterbrechung am Tag. Die Reisenden sind eingeladen, in Annemasse die Züge mit Direktanschluss in Richtung Genf und Coppet zu nehmen. Außerdem wurde das gesamte TER-Angebot in der Haute-Savoie zum gleichen Zeitpunkt wieder eingeführt.

FÜR DIE LINIEN L5 (GENF-LA PLAINE) UND L6 (GENF-BELLEGARDE) verläuft der gesamte Verkehr nach dem ursprünglichen Fahrplan.

 

Bauarbeiten

Wartungsarbeiten am Léman Express-Netzwerk sind im Gange; alle Details finden Sie hier:

 

BAUARBEITEN

 

Lémanis, die SBB und die SNCF weisen die Reisenden darauf hin, kurz vor jeder Reise nochmals den Online-Fahrplan zu konsultieren:

SBB

SNCF


 

Da die Grenzkontrollen verschärft werden, laden wir Reisende ein, Ausweispapiere und andere Formulare für die Einreise in das Nachbarland mitzubringen.

Der nationale Mangel an SBB-Fahrern erfordert Anpassungen zwischen Annemasse und Coppet.

Die Linie L2 verkehrt nicht zwischen Annemasse und Coppet. Die SBB RegioExpress-Züge bedienen ausnahmsweise alle Bahnhöfe zwischen Genf Cornavin und Annemasse gemäss dem Fahrplan der Linie L2, so dass der Verkehr alle 15 Minuten aufrechterhalten wird.

Da die Bahnsteige zu kurz sind, um alle Waggons dieser Züge unterzubringen, werden die Fahrgäste eingeladen, am vorderen Teil des Zuges einzusteigen, da das hintere Teil des Zuges aus dem Bahnsteig herausragt.

Diese Doppelstockzüge werden daher auf eine einzige Zugeinheit reduziert, um Bahnhöfe zu bedienen, die normalerweise nicht in der Lage sind, sie aufzunehmen.

 

Nehmen wir das Beispiel eines Zuges "X" von Genf nach Coppet. Der Zug "X" hat in Versoix eine Störung, und die Fahrgäste werden gebeten auszusteigen und den nächsten Zug zu nehmen. Der Zug "X" kommt nicht an seinem Zielort an und kann daher nicht wie geplant Coppet verlassen: daher fällt dieser Zug aus.

 

Die einspurige Infrastruktur auf einem grossen Teil des Léman Express-Netzes bringt gewisse Einschränkungen in Bezug auf die Eisenbahnsicherheit mit sich. In diesem Falle werden zwei Lösungen vorgeschlagen: die Bereitstellung eines Reservezuges oder den Ausfall einer doppelten Zugkomposition zum Ersatz dieses Zugausfalls. Die Reservezüge ersetzen die ausgefallenen Züge, aber sie können nicht alle Störungen ausgleichen. Um die Verspätung auf der Strecke aufzuholen, werden spezifische betriebliche Massnahmen ergriffen, wie z.B. den Ausfall eines Zuges oder die Nichtbedienung bestimmter Haltestellen, um die Störung nicht zu verstärken. Um einen pünktlichen und sicheren Verkehr zu gewährleisten, werden daher einige Züge ausgesetzt oder in einfacher Zugkomposition reduziert.

Eine der Herausforderungen des Léman Express besteht darin, zwei Zugtypen von zwei verschiedenen Herstellern auf demselben grenzüberschreitenden Netz zu betreiben, eine Premiere in Europa. Die Züge der Léman Express-Flotte sind die einzigen, die sowohl auf dem französischen als auch auf dem schweizerischen Netz verkehren dürfen, haben jedoch umfangreiche und komplexe technische Anpassungen erfordert, um auf dem gesamten Netz verkehren zu können.

 

Die Teams des Léman Express nehmen eine technische und technologische Herausforderung an, um täglich 240 Züge mit zwei verschiedenen Bahnsystemen, zwei verschiedenen Fahrzeugtypen und unternehmensspezifischen Prozessen zu betreiben. Dieses besonders komplexe französisch-schweizerische Konzept erfordert eine Anpassungsphase, um dieser in Europa einzigartigen technischen und technologischen Herausforderung gerecht zu werden.

Die Léman Express-Züge werden zu Spitzenzeiten in doppelter Zugkomposition (längere Züge) eingesetzt.

 

Einige Züge werden in einfacher Zugkomposition reduziert (kürzerer Zug), um einen ausgefallenen Zug zu ersetzen und so den Verkehr aufrechtzuerhalten. Einfache Zugkompositionen werden bevorzugt, damit eventuelle Pannen schnell von dem Instandhaltungswerk behoben werden können. Wenn alle Züge verfügbar sind, werden wieder doppelte Zugkompositionen (längere Züge) eingeführt. Diese Massnahme vermeidet den Ausfall eines Zuges, wobei die Priorität darin besteht, den Verkehr sicher und gemäss dem angekündigten Fahrplan durchzuführen.


Lémanis, die SBB und die SNCF sind voll mobilisiert, um die Fahrgäste zu informieren und sie aufzufordern, die geltenden Vorschriften zur Bekämpfung der Auswirkungen der Epidemie genauestens einzuhalten.